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11.08.2011
Leifheit AG: 1. Halbjahr 2011 mit anhaltendem Umsatzwachstum


Leifheit AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
11.08.2011 08:37

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


- Umsatz trotz Kaufzurückhaltung in Europa von 107 Mio Euro auf 111 Mio Euro erhöht
- Sondereffekte führen zu vorübergehendem Ergebnisrückgang - Prognose für Geschäftsjahr 2011 bestätigt

Die Leifheit AG legt heute ihren Bericht über das erste Halbjahr 2011 vor. Der Konzern konnte seine Umsätze deutlich um 4 Prozent ausbauen. Stark gestiegene Rohstoffpreise und vor allem Währungseffekte aus der Absicherung von Einkäufen in US-Dollar führten jedoch zu einem vorübergehenden Ergebnisrückgang.
 
Konzernumsätze gestiegen

Leifheit hat seine weltweiten Umsätze im ersten Halbjahr von 107 Mio Euro im Vorjahr auf 111 Mio Euro gesteigert. Dabei erhöhte sich der Inlandsanteil von 45 Prozent auf 46 Prozent. Als reiner Haushaltswarenhersteller gliedert Leifheit sein Geschäft in die beiden Segmente 'Markengeschäft' (Leifheit, Dr. Oetker Backgeräte und Soehnle) und 'Volumengeschäft' (Birambeau, Herby sowie das Projektgeschäft).
Markengeschäft wächst kontinuierlich

Die Marken Leifheit, Dr. Oetker Backgeräte und Soehnle haben mit einem Umsatz in Höhe von 88 Mio Euro den Vorjahreswert um etwa 3 Prozent übertroffen (1. Halbjahr 2010: 86 Mio Euro). Das Wachstum im Markengeschäft kommt vor allem aus dem deutschen Markt: Der Umsatz wuchs hier auf 47 Mio Euro (1. Halbjahr 2010: 45 Mio Euro). Das Auslandsgeschäft ist nach wie vor stark beeinflusst von den unterschiedlichen konjunkturellen Rahmenbedingungen. Größte Wachstumstreiber im Markengeschäft waren im ersten Halbjahr die Sparten Wäschepflege mit 7 Prozent Umsatzwachstum sowie Wellbeing mit 9 Prozent.

Volumengeschäft weiter auf Wachstumskurs

Das Volumengeschäft steigerte mit 23 Mio Euro (1. Halbjahr 2010: 21 Mio Euro) seinen Umsatz um mehr als 10 Prozent. Der Zuwachs resultiert vor allem aus Aktionsgeschäften mit Wäschepflegeprodukten, mit denen hohe Wachstumsraten erzielt wurden. Auch der Absatz mittelpreisiger Küchenprodukte leistete hierzu einen deutlichen Beitrag.
Währungseffekte und Rohstoffpreise belasten Konzernergebnis
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 3,4 Mio Euro (1. Halbjahr 2010: 7,7 Mio Euro). Der Ergebnisrückgang, der dem deutlichen Umsatzzuwachs entgegensteht, ist einer Reihe von Sondereffekten geschuldet. Dazu zählen nicht realisierte Währungseffekte aus der Bewertung von Devisentermingeschäften für das zweite Halbjahr 2011 in Höhe von minus 0,5 Mio Euro, die zum Jahresende entfallen werden. Die Devisentermingeschäfte dienen der Absicherung von Einkäufen in US-Dollar. Im vergangenen Jahr hatten diese Effekte das EBIT mit 2,1 Mio Euro positiv beeinflusst. Hinzu kommen sonstige realisierte Fremdwährungsverluste aus abgewickelten Devisentermingeschäften und der Bewertung von Fremdwährungspositionen in der Bilanz in Höhe von 1,1 Mio Euro; im Vorjahreszeitraum waren sonstige Fremdwährungsgewinne von 1,0 Mio Euro erzielt worden. Das um die gesamten Fremdwährungsgewinne und -verluste bereinigte, operative EBIT erhöhte sich im Jahresvergleich auf 5,0 Mio Euro (1. Halbjahr 2010: 4,6 Mio Euro).
Trotz deutlich erhöhter Rohstoffpreise, insbesondere bei den Kunststoffen, konnte die Bruttomarge durch Sortimentsüberarbeitungen auf dem Vorjahresniveau von 43,0 Prozent gehalten werden (1. Halbjahr 2010: 42,9 Prozent). Dem stehen jedoch aufgrund der Volumeneffekte und verstärkten Marketingaktivitäten erhöhte Vertriebskosten gegenüber.
Das Vorsteuerergebnis (EBT) lag zum 30. Juni 2011 bei 2,5 Mio Euro (1. Halbjahr 2010: 6,6 Mio Euro), nach Steuern erreichte das Ergebnis 1,7 Mio Euro (1. Halbjahr 2010: 5,5 Mio Euro). In die Ergebnisrechnung des Vorjahres war zusätzlich das Nachsteuerergebnis aus dem verkauften Badbereich in Höhe von 10,1 Mio Euro eingeflossen, so dass das Periodenergebnis im ersten Halbjahr 2010 bei 15,6 Mio Euro lag.
Ausblick 2011: Wachstum in Umsatz und Ertrag

Leifheit hat umsatzseitig ein gutes erstes Halbjahr 2011 vorgelegt. Dies belegt, dass die gestartete Wachstumsstrategie erste Erfolge erzielt. Die neuen Marken- und Vertriebsstrategien werden helfen, die Potenziale vor allem im Markengeschäft zu heben. Sichtbare Effekte werden insbesondere im internationalen Bereich in 2012 erkennbar sein.

Zum Jahresende rechnet Leifheit mit einem Umsatzvolumen, das 3 bis 5 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen wird. Die daraus resultierenden Ergebnissteigerungen könnten allerdings durch stark ansteigende Rohstoffpreise sowie negative Währungseffekte beeinträchtigt werden. Preisanpassungen für zahlreiche Produkte in der zweiten Jahreshälfte 2011 wirken hier entgegen. Unter der Voraussetzung nur moderat ansteigender Rohstoffpreise geht das Management daher weiterhin davon aus, währungsbereinigt ein Ergebniswachstum gegenüber 2010 zu erzielen.
Zusätzliche Informationen finden Sie im Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2011 und unter
http://www.leifheit.de/de/investor-relations/publications/financial-report s.html.




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