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11.11.2010
Leifheit AG: Leifheit AG kann Ergebnis kräftig ausbauen


Leifheit AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
11.11.2010 08:38

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


- EBIT auf 6,4 Mio Euro erhöht (Vorjahr: 1,2 Mio Euro) - Konzernumsatz mit 154 Mio Euro leicht über Vorjahresniveau (Vorjahr: 153 Mio Euro)
- Ausblick: Jahresergebnis 2010 (ohne Bad) über Vorjahresniveau
Hinweis zur Vergleichbarkeit der Kennzahlen

Leifheit hat im zweiten Quartal 2010 seinen Badbereich verkauft. Die internationalen Bilanzierungsvorschriften verlangen, dass das Geschäft aus diesem Bereich als 'nicht fortzuführendes Geschäft' in der Ergebnisrechnung separat ausgewiesen wird. Lediglich das 'fortzuführende Geschäft', das den ehemaligen Unternehmensbereich Haushalt sowie den nicht allokierbaren Bereich (Konzernfunktionen) enthält, wird im Detail dargestellt. Dadurch sind die aktuellen Kennzahlen nur eingeschränkt mit den im Vorjahr publizierten Zahlen vergleichbar, da diese noch den Badbereich enthielten. Zur besseren Vergleichbarkeit haben wir die im Vorjahr veröffentlichten Zahlen in einer Tabelle übergeleitet, die Sie der detaillierten Presseinformation unter www.leifheit.de/de/presse/unternehmen.html oder dem Quartalsfinanzbericht zum 30. September 2010 unter
www.leifheit.de/de/investor-relations/publikationen/finanzberichte.html entnehmen können.


Nassau, 11. November 2010 - Die Leifheit AG legt heute ihren Bericht über die ersten drei Quartale 2010 vor.

Ergebnis zeigt: Badverkauf ist bereits kompensiert
Der konsolidierte Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten leicht auf 154 Mio Euro. Im Vorjahreszeitraum hatten die entsprechenden Segmente 153 Mio Euro umgesetzt. Der Auslandsanteil betrug wie im Vorjahr 58 Prozent.
Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 6,4 Mio Euro deutlich über dem um den Badbereich adjustierten Vorjahreswert (Q1 - Q3/2009: 1,2 Mio Euro). Damit übertrifft das diesjährige EBIT sogar das 2009 veröffentlichte EBIT, zu dem der Badbereich noch beigetragen hatte (Q1 - Q3/2009 mit Bad: 4,3 Mio EUR). Dieses positive Resultat ist insbesondere auf die Entwicklung im Markengeschäft (Leifheit, Dr. Oetker Backgeräte, Soehnle) zurückzuführen, wo Leifheit deutliche Margensteigerungen und Kostensenkungen erzielt hat.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) stieg zum 30. September 2010 auf 4,9 Mio Euro (Q1 - Q3/2009 adjustiert: -0,4 Mio Euro).
Das Periodenergebnis umfasst - anders als die anderen Komponenten der Ergebnisrechnung - auch das operative Ergebnis der veräußerten Badgesellschaften bis zur jeweiligen Entkonsolidierung und das Veräußerungsergebnis aus dem Verkauf des Badbereichs. Es belief sich auf 13,7 Mio Euro (Q1 - Q3/2009: 0,5 Mio Euro).
 
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 4,5 Mio Euro (Q1 - Q3/2009: 40,4 Mio Euro). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 23,3 Mio Euro beinhaltet auch den Verkauf des Badbereichs.
Die Geschäftsentwicklung im Detail:

Nach dem Verkauf des Badbereichs im zweiten Quartal 2010 gliedert sich das Unternehmen in die Segmente 'Markengeschäft' (Leifheit, Dr. Oetker Backgeräte und Soehnle) und 'Volumengeschäft' (Birambeau und Herby).
Markengeschäft stark im Inland

Die Marken Leifheit, Dr. Oetker Backgeräte und Soehnle sind die Basis des Konzern-Erfolgs: Mit Umsätzen in Höhe von 130 Mio Euro schlossen die Marken auf Vorjahresniveau ab (Q1 - Q3/2009: 130 Mio Euro) - obwohl im Vorjahresumsatz noch das inzwischen veräußerte Leiterngeschäft mit etwa 6 Mio Euro enthalten war. Nahezu die Hälfte (49 Prozent) des Umsatzes wurde in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres außerhalb Deutschlands erzielt. Besonders erfolgreich entwickelten sich die Umsätze in Österreich und im Mittleren Osten, wohingegen in großen Teilen Europas (z. B. Niederlande, Italien, Osteuropa) aufgrund der allgemeinen Zurückhaltung der Verbraucher Rückgänge zu verzeichnen waren. Besonders erfolgreich entwickelte sich die Reinigungssparte, die insgesamt vom Erfolg der TV-Kampagne für das Twist-System profitierte.

Der Beitrag des Markengeschäfts, das erstmals auch die 'Konzernfunktionen' enthält, zum Konzern-EBIT stieg zum 30. September 2010 deutlich auf 3,6 Mio Euro (Q1 - Q3/2009: -1,7 Mio Euro).

Volumengeschäft wächst erneut

Das Volumengeschäft mit den bislang ausschließlich außerhalb Deutschlands vertriebenen Produkten von Birambeau (Küche) und Herby (Wäschepflege) konnte seine Umsätze in den ersten neun Monaten im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 24 Mio Euro steigern (Q1 - Q3/2009: 23 Mio Euro). Das Volumengeschäft profitiert von der starken Preisorientierung speziell im französischen Markt. Der Anteil des Segmentes am Konzernumsatz stieg damit leicht an auf 16 Prozent. Birambeau konnte seine Umsätze mit Küchengeräten in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 u. a. aufgrund eines Aktionsgeschäftes um 2 Prozent steigern. Herby baute im Bereich Wäschepflege das Listungs- und Aktionsgeschäft in Frankreich weiter aus und generierte dadurch ein Wachstum von 15 Prozent.

Der Beitrag des Volumengeschäfts zum Konzern-EBIT sank zum 30. September 2010 geringfügig auf 2,8 Mio Euro (Q1 - Q3/2009: 2,9 Mio Euro).
Ausblick: Jahresergebnis über Vorjahresniveau erwartet
Bis zum Jahresende 2010 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzvolumen, das leicht über dem der vergleichbaren Segmente im Vorjahr liegen wird. Auf Ergebnisebene kalkulieren wir zum Jahresende zwei Sondereffekte ein: Der Ergebnisanstieg im vierten Quartal wird im Vergleich zum bisherigen Jahresverlauf eher moderat ausfallen, da im ersten Halbjahr das Veräußerungsergebnis aus dem Verkauf des Badbereichs enthalten war. Außerdem kann das Konzernergebnis durch Effekte aus Währungssicherungsgeschäften beeinflusst werden. Lässt man diese möglichen Währungseffekte außen vor, so ist der Vorstand zuversichtlich, dass das Jahresergebnis 2010 sogar das Konzern-Vorjahresniveau übertreffen wird, das bei 3,1 Mio Euro lag und auch das Badgeschäft enthielt.
Zusätzliche Informationen finden Sie im Quartalsfinanzbericht zum 30. September 2010.



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+49 2604 977218




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